27.01.2018 – Arte Criminale: Love, Peace & Murder

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Eine musikalische Mörderjagd zur Eröffnung, ein atmosphärisches Abendprogramm zum Auftakt, Woodstock zum Wiedereinstieg: ARTE CRIMINALE eröffnet die 62. Schwerter Kleinkunstwochen mit einer besonderen Premiere: Three Days of Love, Peace & … Murder.

Ein mysteriöser Anruf führt Protagonisten und Publikum nach Woodstock, wo 1969 die Songs von Jimi Hendrix, Janis Joplin und Joe Cocker über die geschichtsträchtige Wiese schallten. Schon bald steckt die Hauptperson in einem Fall, der tief in der Vergangenheit der eigenen Familie wurzelt. Als Puzzlesteine bei der Ermittlung dienen einige legendäre Songs der Rockgeschichte, die von begnadeten Livemusikern präsentiert werden.

Im Mittelpunkt des Programms steht Sascha Rotermund, einer der profiliertesten Hörbuch- und Synchronsprecher Deutschlands (u.a. „Ziemlich beste Freunde“, „Der Hobbit“, „Die Schöne und das Biest“), der sich in einer fulminanten Mischung aus Erzählung, Musik und Projektionen einen szenischen Sparring mit Sängerin Susanne Hayo liefert. Mit ihrem Debüt-Programm „Die Kunst des Mordens“ eröffneten ARTE CRIMINALE zwei renommierte Krimifestivals, bereicherte zahlreiche Open-Air-Festivals und begeisterte das Theaterpublikum allerorts. Ein Mordsspaß für Musikliebhaber und Krimifreunde gleichermaßen!

Dauer: 120 Minuten inkl. Pause || www.artecriminale.de

23.02.2018 – Stefan Sing & Christiana Casadio: Tangram

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Sie zeigt ihm die kalte Schulter, er stößt sie weg. Dabei würden sich die beiden am liebsten umschlingen. Die Liebe ist eben Himmel und Hölle zugleich. Die ewige Geschichte von Anziehung und Abstoßung, von Abgrenzen und Verschmelzen zeigen Stefan Sing und Cristiana Casadio als schwungvollen Tanz mit den Bällen. Ein nonverbaler Schlagabtausch mit großer Tiefe, viel Humor und meisterlicher Körperarbeit. Gekonnt erweitert Tangram die Grenzen zwischen Jonglage und Tanz, Zirkus und Theater!
Cristiana Casadio und Stefan Sing illustrieren die Höhen und Tiefen einer Partnerschaft. Ganz gleich, ob sie anmutig und marionettengleich vor den Fingern ihres Partners taumelt oder er sich vor den Bällen schützt, die ihn wie Geschosse treffen – keiner der Partner behält lange die Oberhand. Denn es geht um Macht und Hingabe, Sehnsucht und Zerwürfnis. Mein oder Dein.

Dauer: 60 Minuten || www.stefansing.com

09.03.2018 – M. Großmann & Lautten Compagney: Die Abenteuer des Don Quichote

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Zum 400. Todestag seines Schöpfers Miguel de Cervantes steigt der Ritter von der traurigen Gestalt wieder in den Sattel, um den Kampf gegen Windmühlen aufzunehmen. Doch diesmal ergreift sein Pferd Rosinante das Wort und schenkt den Zuschauern eine neue Sicht auf die Ereignisse. Sie tut dies mit der einzigartigen, rauchigen Stimme von Mechthild Großmann, die den irrsinnigen Don, seinen stets besoffenen Begleiter Sancho Panza und den alten Klepper mit ähnlicher Leidenschaft zum Leben erweckt.

Wird es Rosinante gelingen, den Phantasten Don Quichote und seinen treuen Begleiter in die Realität zurückzuholen? Oder kommt sie bei aller Anstrengung doch zu dem Schluss, dass die phantastische Welt der singenden Windmühlen und glucksenden Weinschläuche die einzig wirkliche ist?

Untermalt wird die mitreißende und urkomische Geschichte von der Berliner lautten compagney, einem der renommiertesten Barockmusik-Ensemble Deutschlands. Mit der Vihuela, dem spanischen Vorläufer der Gitarre, nimmt sie das Publikum mit auf eine akustische Reise in die abenteuerliche Welt der spanischen Renaissance.

Dauer: 90 Minuten zzgl. Pause || www.lauttencompagney.de

24.03.2018 – Jan-Philipp Zymny: Kinder der Weirdness (feat. Jason Bartsch)

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Bärenkatapult! – Wer nun ein wissendes Schmunzeln auf den Lippen hat, ist auf dem besten Wege ein Kind der Weirdness zu werden. Und all jene, die jetzt nur verwirrt mit den Schultern zucken, sind zumindest bestens geübt für die neue Show des absurden Slam-Poeten und skurrilen Königs der Wortverdreherei: Mit dem ihm eigenen, absurd surrealen Humor stellt Jan-Philipp Zymny voller Energie und sprudelnder Fantasie all die wirklich wichtigen Fragen des Lebens, wie: „Hä?“, „Was… ich… Warum?“ und „Wie sind Sie hier hereingekommen?“

Dabei sprengt er die Grenzen zwischen Theater, Literatur, Comedy und Poesie. Tiefgründiger Unsinn, außerirdische Traummusik und lustige Stand Up-Comedy verquirlt der mehrfache Poetry Slam Champion zu einem explosiven Gemisch, das nicht zuletzt ihn selbst immer wieder in tiefe Verwirrung stürzt. Ein Held des Alltags, ein Tagtraumtänzer, wie er im Buche steht – ein Kind der Weirdness eben.

Dauer: 120 Minuten inkl. Pause || www.zymny.tv

25.03.2018 – Theater am Fluss: Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)

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Lange Theaterabende, ungewohnte Verse, schwere Augenlider, schmerzendes Hinterteil… Das muss nicht sein! Denn schon in weniger als zwei Stunden ist ein guter Überblick über Shakespeares Gesamtwerk möglich. Dass dies meisterhaft gelingen kann, zeigt das Theater am Fluss mit der Komödie „Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)“ von Adam Long , Daniel Singer und Jess Winfield (Deutsch von Dorothea Renckhoff).

Im Wettlauf gegen die Zeit sind drei Schauspieler in allen großen Rollen zu sehen und nehmen das Publikum mit auf einen ebenso rasanten wie liebevollen Streifzug durch Shakespeares Lebenswerk, bei dem auch schon mal getanzt, gerappt und gekocht wird. Das Pensum ist enorm: Die 37 abendfüllenden Bühnenwerke mit ihren 1.834 Rollen würden immerhin eine Aufführungsdauer von fünf Tagen und fünf Nächten ergeben.

Im Theater am Fluss, das in diesem Jahr anlässlich seines zehnjährigen Bestehens als eigenständiger Verein mit fester Spielstätte ein Gastspiel bei den Kleinkunstwochen gibt, hält dieses Stück den absoluten Zuschauerrekord. Eine Komödie par exellence, in der sich skurrile und absurde Theaterelemente mit wunderschönen Texten zu einem einmaligen Erlebnis verbinden. Wir sind uns sicher: Shakespeare hätte dieser temporeiche und dezent überdrehte Parforceritt gefallen…

Dauer: 120 Minuten inkl. Pause || www.theateramfluss.de
Alle Rechte liegen beim Galissas Theaterverlag Berlin.

06.04.2018 – Simon & Jan: Halleluja!

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In der Laudatio zum Prix Pantheon 2014 heißt es: „Anrührend wie Simon & Garfunkel und überraschend wie Rainald Grebe schaffen es Simon & Jan mit ihren Texten liebevoll Herz und Hirn ihres Publikums zu erreichen. Sie verkörpern die Generation der Liedermacher 2.0 aufs Vortrefflichste.“ Und besser könnte man das Oldenburger Duo nicht beschreiben, das mit Gitarre, Weltschmerz und Loop-Station bewaffnet in jedem Lied eine seidig-samtene und dabei dennoch witzige bis bitterböse Gegenwartsanalyse zeichnet:
Simon & Jan stellen der Erwartungshaltung des klassischen Kabarettpublikums mit diabolischem Spaß ein Bein nach dem anderen. Hier wird dem Bürger aufs Maul, in den Kopf und in den Facebook-Account geschaut. Man fühlt sich angesprochen und gemeint, zuweilen ertappt und entlarvt. Sie singen sich in den Kopf ihres Zuhörers um ihn vor selbigen zu stoßen. Und wenn sie ihr Publikum doch einmal bei der Hand nehmen, dann nur, um es sanft in den nächsten Abgrund zu reißen.

Dabei sind ihre Texte saukomisch, teils ins Absurde überdreht und die zeitgeistigen Grenzen der politischen Korrektheit gern mal übertretend. Sie stehen mit Riesenmagneten vor Piercingshops, begeben sich auf die Suche nach der Eierleckenden Wollmilchsau, und das moralische Dilemma der Wohlstandsgesellschaft klingt bei ihnen in etwa so: „Mein Leben ist ein Ponyhof, doch leider find ich Ponys doof.“

Dauer: 90 Minuten zzgl. Pause || www.simonundjan.de

13.04.2018 – Maxi Schafroth: Faszination Bayern

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Weizenbier, Lederhosen, Oktoberfest – überkommene Clichés, die längst Eingang in unsere Alltagskultur gefunden haben. Wollen Sie das wahre, urtümliche Bayern kennenlernen? Dann begleiten Sie Ihren persönlichen Reiseleiter Maxi Schafroth auf einer vorurteilsbehafteten Reise in die exotische Ferne des Freistaats. Gönnen Sie sich eine Stunde der Gemütlichkeit, lassen Sie sich entführen in eine Region ohne Breitbandinternet und lauschen Sie den Geschichten eines Urallgäuers, eines Veteranen der altbayerischen Brauchtumshybris.

Im spannenden Kontrast zwischen einer gehörigen Portion Blues und Maxis sonnigem Gemüt entwickelt sich ein Sprachwitz, der seinesgleichen sucht. So scharfzüngig charmant über die Bayern herziehen, das darf nur, wer selbst einer ist. Und um die Balance zu wahren, bekommen auch die nach authentischem Landidyll hungernden Stadtmenschen ihr Fett weg. Immer im Sinne der Völkerverständigung bringt Maxi Schafroth frischen Wind samt eigenem Stallgeruch nach Schwerte. Nehmen Sie einen tiefen Atemzug!

Dauer: 90 Minuten zzgl. Pause || www.maxischafroth.de

27.04.2018 – Timo Wopp: Moral – Eine Laune der Kultur

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Für die einen ist seine Show ein Manifest absoluter Gedankenlosigkeit, für die anderen eine Offenlegung unfassbarer geistiger Verwirrung, für die meisten aber gibt Timo Wopp der Orientierungslosigkeit in diesem Land endlich mal ein Gesicht – und zwar seins. Denn schonungslos ungefiltert illustriert er, dass niemand uns mehr belügt als wir selbst. Und für diese These könnte es kein besseres Beispiel geben als ihn selbst.

In seinen Stand-Ups wird alles Private politisch und damit angreifbar. Moralische Integrität – my ass!!! Jede Pointe ist ein distanzloses Eingeständnis der eigenen Ressentiments und des persönlichen Scheiterns. Dabei ist Timo Wopp in seiner Verlogenheit so bestechend ehrlich, dass einem beim Zuhören schon mal der eigene moralische Kompass durcheinander gerät. Aber zum Glück weiß Google ja eh immer, wo wir sind. Wer braucht da noch einen Kompass?!

Ob Timo Wopp seinem Publikum einen Spiegel vorhält, das dürfen die Zuschauer selbst entscheiden. Wenn er es tut, dann wissen am Ende des Abends alle wie moralisch schizophren wir sind. Das ist traurig. Aber lustig war es schon.

Dauer: 90 Minuten zzgl. Pause || www.timowopp.de

04.05.2018 – Die feisten: Nussschüsselblues

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Das Schwerter Publikum hat entschieden: Feistheit siegt!
Seit vielen Jahren sind Rainer Schacht und Mathias Zeh in wechselnden Formationen gern gesehene Gäste bei den Schwerter Kleinkunstwochen. Nun haben sie es mit ihrem Programm „Nussschüsselblues“ zum zweiten Mal geschafft, sich den begehrten Schwerter Kleinkunstpreis zu sichern. Herzlichen Glückwunsch!

ZweiMannSongComedy, so nennen die feisten ihre Melange aus a capella, Gitarre, Bass, Mandoline, Sitar, Timple, Cajón, Ukulele, Udu und… und.. und…
Mit kurioser Vielsaitigkeit besingen sie die Skurrilität des Lebens und der Liebe. Sie bluesen, säuseln und rocken über die Bühne und verpassen dem Wahnsinn des Alltags einen ganz eigenen Soundtrack. Mit einem Augenzwinkern auf den Lippen ziehen sie das Publikum in ihren Bann. „Greif nicht in die Schüssel mit den Nüssen rein. Da drin´ können viele Dinge außer Nüssen sein“ – profitieren auch Sie von dem profunden Schatz an Lebenserfahrung, den die feisten mit auf die Bühne bringen.

Nachhaltiger Humor, Geschichten, die von Herzen kommen, und voller Körpereinsatz zeichnen diese besonderen Künstler aus. Und der Erfolg gibt ihnen recht: Sie kehren als frisch gekürte Träger des Deutschen Kleinkunstpreises in der Kategorie „Chanson/Musik/Lied“ nach Schwerte zurück. Heißen wir sie mit angemessenem Applaus willkommen!

Dauer: 100 Minuten zzgl. Pause || www.diefeisten.de